Heilung mit körpereigenen Wirkstoffen

Das ACP-Verfahren nutzt bestimmte Bestandteile des eigenen Blutes – sogenannte Wachstumsfaktoren – um den Körper nach Verletzungen des Bewegungsapparates zu unterstützen und den Heilungsprozess zu fördern. Dazu wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen, die Menge entspricht etwa der, die auch bei einer “normalen” Blutuntersuchung benötigt wird.

Anschließend wird durch ein spezielles Trennverfahren der Teil des Blutes gewonnen, der die körpereigenen regenerativen Bestandteile enthält. Diese konzentrierte Lösung mit den körpereigenen Wirkstoffen wird im nächsten Schritt in das betroffene Areal oder Gelenk injiziert.

 

ACP-Folder

Download ACP-Folder (PDF)

Wann hilft ACP?

ACP kann bei den meisten Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Bänder-, Sehnen und Muskelverletzungen und Sehnenscheidenentzündungen die Heilung unterstützen. Vor allem bei Gelenkabnutzung (sog. Arthrose Grad 1-3) kann eine Verbesserung geschaffen werden und die Regeneration verbessert werden.

ACP bei Arthrose

Immer mehr Menschen sind bis ins hohe Lebensalter körperlich aktiv
Häufig sind körperliche Aktivitäten durch Arthrose eingeschränkt. Typische Beschwerden bei beginnender Arthrose sind z.B. ein unangenehmes Ziehen im Gelenk und morgendliche Steifigkeit. Typisch ist auch ein sogenannter Anlaufschmerz, der nach kurzer Gehstrecke wieder nachlässt. Ursache hierfür sind Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels.

Wann kann die ACP-Therapie bei Gelenkabnützung helfen?
Zu empfehlen ist die ACP-Therapie bei schmerzhaften leichten bis mittelschweren Arthrosen (Grad I-III). Eine deutliche Linderung kann ebenso bei Sehnenentzündungen erzielt werden.

ACP-Folder Arthrose

Download ACP-Folder-Arthrose (PDF)

ACP bei Sportverletzungen

Ihre Chance wieder schneller aktiv zu sein!
Falls Sie gerade eine Sportverletzung behandeln lassen oder sich in der Rehabilitation befinden, dann können Sie Ihren Körper bei der Heilung unterstützen.

Wann kann die ACP-Therapie bei Sportverletzungen helfen?
Bei den meisten Verletzungen des Bewegungsapparates, der Bänder und Sehnen, aber auch bei Muskelverletzungen oder Sehnenentzündungen kann die Heilung durch ACP unterstützt werden.

ACP-Folder Sportverletzungen

Download ACP-Folder-Sportverletzungen (PDF)

Der Behandlungsablauf

  1. Blutentnahme aus der Armvene
  2. Trennverfahren zur Gewinnung der körpereigenen Wirkstoffe in konzentrierter Form
    (ACP – Autologes Conditioniertes Plasma)
  3. Injektion dieser Wirkstoffe in die betroffene Region

Vorteile für den Patienten

  • Ambulant
  • Schnell (< 30 Min)
  • Körpereigene und dadurch verträgliche Wirkstoffe

Die ACP-Behandlung auf einen Blick

  1. ACP nutzt körpereigene Regenerationskräfte
  2. ACP hilft bei Abnützung von Gelenken
  3. ACP hilft bei typischen Sportverletzungen (Verletzungen an Sehnen, Bändern und Muskeln)
  4. ACP beruht auf der Wirkung körpereigener Wachstumsfaktoren im Blut
  5. ACP zeigt keine Nebenwirkungen da körpereigene Substanzen verwendet werden

Bei Sehnenbeschwerden sind meist 3 Injektionen im ca. einwöchigen Abstand nötig, zur Linderung von Arthrosebeschwerden meist 5.
Mit dem Eintreten der vollen Wirkung ist nach ca. 6 Wochen zu rechnen.

Anwendungsgebiete

  1. Sehnenansatzbeschwerden (Tendinopathien)
    • Tennis und Golfer-Ellbogen
    • Kniescheibenspitzensyndrom
    • Achillodynie (Achillessehnenschmerzen)
    • Fasciitis plantaris (sog. Fersensporn)
  2. Gelenksarthrosen (2. bis 3. Gradig)
  3. Akute Muskel-, Band- und Sehnenverletzungen
  4. Nach Operationen wie z.B.
    • Naht eines verletzten Meniskus
    • Mikrofrakturierung
    • Sehnennähte (z.b. Sprunggelenk, Achillessehne, Rotatorenmanschette etc.)